Landesschulbeirat als Lehrplanbeirat eingesetzt

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle setzt den Landesschulbeirat als Lehrplanbeirat ein.

"Lehrpläne zu erarbeiten ist eine zentrale Aufgabe, für die mir ein Grundkonsens sehr wichtig ist" so Kultusminister Dr. Spaenle

 

Pressemitteilung Nr. 118 des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 15. Juni 2009

MÜNCHEN. Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat heute den Landesschulbeirat als Lehrplanbeirat eingesetzt. „Der Landesschulbeirat vertritt alle wichtigen Gruppen und Organisationen, die den Schulalltag mit gestalten, nämlich zum Beispiel Eltern, Lehrkräfte, Schüler, Kommunen, Wirtschaft und Kirchen. Die Lehrpläne fortzuschreiben und neu zu entwickeln ist eine so zentrale Aufgabe, dass mir ein Grundkonsens dabei sehr wichtig ist“, betonte Minister Spaenle bei der von ihm einberufenen Sondersitzung des Landesschulbeirats und setzt damit seine „Kultur des Dialogs“ konsequent fort.



Die entsprechende fachliche Unterstützung erfährt der Landesschulbeirat durch das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung sowie Hochschullehrer.



Mit der Einsetzung des Lehrplanbeirats hat Minister Spaenle seine Ankündigung umgesetzt, die Lehrpläne für alle Schularten in den kommenden Jahren mit Blick auf die Kompetenzen, die die Kinder und Jugendlichen während ihrer Schullaufbahn erwerben, weiter zu entwickeln. „Wir wollen alle Schularten qualitätsvoll und zeitgemäß fortentwickeln“,

„Qualität geht vor Geschwindigkeit, dieser Grundsatz gilt für mich in der gesamten Bildungspolitik und findet auch in der Arbeit des Lehrplansbeirats seine Anwendung“, so der Minister. Es gehe nicht darum, schnell Veränderungen herbeizuführen, sondern zielgerichtet die Grundlagen zu legen, damit die Schüler in Bayern für ihr Leben nach der Schule bestmöglich vorbereitet werden. Bei den Lehrplänen der Zukunft muss die Vermittlung von Kompetenzen eine entscheidende Rolle einnehmen, daneben dürfe aber auch Wissen und Persönlichkeitsbildung nicht außen vor bleiben, machte Minister Spaenle klar: „Es kann nicht darum gehen, Kompetenzen und berufliche Verwertbarkeit zum Maßstab der Dinge zu machen“, so Minister Spaenle.



Die Arbeiten des Lehrplanbeirats wird sich über mehrere Jahre erstrecken.



Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus