dpa: Pressemeldung vom 16. April 2016

München (dpa/lby) - Die Vorsitzende der Landeselternvereinigung (LEV), Susanne Arndt, hat die CSU vor überstürzten Entscheidungen über die weitere Zukunft der Gymnasien gewarnt.

Zuerst müssten auf jeden Fall die Ergebnisse der zweijährigen Pilotphase für die Mittelstufe plus abgewartet werden, sagte Arndt der dpa in München. «Man muss dann schauen, was hilft den Schülern wirklich.» Am Ende müsse jeder Schüler die Zeit bekommen, die er tatsächlich brauche. Sollte sich die Politik dafür entscheiden, die Mittelstufe plus künftig bayernweit anzubieten, müssten die Schulen dafür die nötigen finanziellen Mittel bekommen, verlangte Arndt - und zusätzliche Gebäude. Sie plädierte aber auch für eine größere Lehrerreserve, um die individuelle Förderung der Schüler gewährleisten zu können.